Hoffentlich hoffnungslos

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Wir bieten jedem in der kostenfreien Version binnen weniger Minuten (5-10 min) die Botschaft des aktuellen Themas. Wer tiefer blicken und verstehen möchte, wer an Hintergründe, Lösungen und Möglichkeiten interessiert ist, dem empfehlen wir das gesamte Video zu schauen (45-60 min Dauer).

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ist evolutionär in der Lage, sich immer wieder neuen Gegebenheiten anzupassen und die Ressourcen seiner Umgebung zu nutzen, um zu überleben. Das geschieht auf der materiellen und körperlichen Ebene als auch auf der geistig mentalen Ebene. Je nach Lebensumständen und Umfeldern versuchen wir uns so einzurichten, dass wir uns einigermaßen sicher fühlen können. Reiner Urtrieb und Urinstinkt, den wir nicht ausschalten oder gar unterdrücken könnten. Daher sind wir alle in der Lage, vieles was uns unangenehm ist oder erscheint aus unserem Alltags-Bewusstsein zu verdrängen, um uns auf unsere überlebenswichtigen Aspekte zu konzentrieren. Was auch immer ein jeder für sein individuelles materielles und geistiges Überleben benötigt und beabsichtigt. Haben wir uns im Leben einmal bequem eingerichtet und unsere persönliche Weltanschauung und Überzeugungen scheinen uns Sicherheit zu geben, lassen wir von diesem gewohnten Weltbild nicht los und verteidigen es auf geistiger Ebene so lange, bis es existenziell einzustürzen droht. Und nur wenn es unausweichlich einstürzt und diese Not entstanden ist, erst dann ist der Mensch allgemein Willens und in der Lage umzudenken, sich neu zu orientieren und zwangsläufig neue Wege zu gehen, um diese entstandene Not wieder zu wenden und sein Überleben zu sichern. Erst dann können neue grundlegende Strukturen entstehen und neue Weltbilder und Weltanschauungen manifestiert werden. Erst dann sind wir Menschen allgemein erst bereit, uns neu zu orientieren und neu anzupassen. Ist die Lage hoffnungslos, erst dann lassen wir die letzte Hoffnung los, um am Alten festzuklammern, wie gut oder schlecht es uns auch damit ergangen ist. Wir sind es scheinbar nicht mehr so leicht gewohnt, uns zu verändern und neu anpassen zu wollen, obwohl wir Menschen uns doch erst genau durch diese permanenten Veränderungsprozesse zu dem entwickelt haben, wie wir heute sind. Rein menschlich gesehen und im menschlichen Miteinander sind wir daher immer nur die Qualität und die Speerspitze unserer Entwicklungs-fähigkeit und -willigkeit. Und auf unser Heute bezogen wohl mit starkem Einfluss unseres überwiegend bequemen Wohlstandes und einer scheinbar sozialen Sicherheit in unseren westlichen Industrieländern. Sind wir wirklich noch eigenständig in der Lage unser Überleben zu sichern und inwieweit haben wir uns in dieser naturfeindlichen „Ent-Artung“ vom Ursprünglichen was Mensch-Sein ausmacht bereits entfernt? Ist es wirklich so erstrebenswert zu dem zurückzukehren, wo wir vor 2 Jahren als Menschheit gestanden haben? Oder macht es Sinn diese Hoffnung zu begraben und Neues zu wagen? Was haben wir zu verlieren? Menschlich gesehen haben wir eher sehr viel zu gewinnen…

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